Fast 40 % der privaten Haushalte in Österreich haben Schulden. Die Pro-Kopf-Verschuldung von rund 21.000 Euro liegt im europäischen Durchschnitt. Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform errechnete anhand eigener Daten, dass mehr als 6,9 Millionen Bürger in Deutschland über 18 Jahren überschuldet sind, also dauerhaft weniger Geld einnehmen, als sie ausgeben.

Schulden können jeden treffen

Schulden stellen immer noch ein großes Tabu-Thema dar. In die Überschuldung können viele Wege führen. Es ist aber nicht immer übermäßiger Konsum die Ursache.  Der Umgang mit Geld ist natürlich auch unter den Top 4 Gründe, aber ebenso zählen Jobverlust mit folgender Arbeitslosigkeit oder Einkommensverschlechterung, gescheiterte Selbständigkeit und Scheidungen oder Trennung zu den Hauptursachen.

Schulden können eigentlich jeden treffen. Auch jede Altersgruppe, wobei die Altersüberschuldung deutlich an Bedeutung gewinnen wird – die Überschuldung der Zukunft: alt und weiblich.

Nicht nur das Schulden jeden Menschen treffen können, sie treffen auch immer mindestens zwei – den Unternehmer und den Kunden. Mit dem Kauf ist man eine Beziehung eingegangen. Wenn nun nicht gezahlt wird bekommt diese Beziehung natürlich einen Knacks. Beide Seiten sind dabei meisten sehr emotional sehr betroffen. Der Kunde, weil er aktuell keine Lösung hat und daher glaubt es ist die momentan Beste Lösung sich nicht zu melden und den Kopf in den Sand zu stecken, aber es dabei nur verdrängt. Und der Unternehmer, weil er ungewollter Weise zum Kreditgeber wird, und dadurch auch ihn selbst oder sein Unternehmen in Schwierigkeiten kommen kann.

Papier spricht nicht – die Lösung liegt im persönlichen Dialog

Die heutigen Prozesse im Mahnverfahren sind hochautomatisiert und noch sehr wenige setzen frühzeitig auf einen Dialog. Die Mahnschreiben stapeln sich oft ungeöffnet. Und somit entstehen Kosten und der Schuldenberg wächst.

Diesen Zustand aufzubrechen und den frühen Dialog fördern sollte von beiden Seiten die Devise sein. Überschuldung kann man auch als Lebenskrise sehen, die aber gelöst werden kann.  Natürlich sind alle Kräfte zu mobilisieren und alles zu geben, von der Einstellung zum Geld bis zu vernünftigen, langfristigen Strategien und Änderung der Verhaltensweisen.

In den Dialog zu kommen ist der erste und wichtigste Schritt – das Motto ist immer „besser früher als später“.

Schulden sollten als Weckruf zur Lösungssuche betrachtet werden, an der beide Seite verantwortungsvoll arbeiten.

Dadurch kann nicht nur das Zahlungsproblem einer gemeinsamen Lösung zugeführt werden, sondern am Ende auch eine aufrechte und gute Kundenbeziehung stehen.

Initiative „… Schulden menschlich meistern …“

Unsere Initiative „… Schulden menschlich meistern …“ soll ein Appell an die Gesellschaft sein, dass Thema Schulden raus aus der Tabu-Zone zu bringen, den Dialog zwischen Unternehmern und Kunden frühestmöglich durch neue Angebote „barrierefreier“ zu machen und den Dialog fördern.

Die Angebote klassischer Schuldnerberatungen werden meistens erst angenommen, wenn die Situation schon sehr schwierig ist.

Daher: Prävention und Beratung in einem frühen Stadium, die Schuldnerberatung wieder mehr zur Kundenberatung zu machen!

Wenn Sie Interesse oder Fragen haben – wir sind gerne für Sie da – Call oder Kontaktformular:

Franz Tausch

Call +43 676 845 222 500

Susanne Lauer

Call +43 676 845 222 555

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